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 Klassisches Tänzertraining
Montag - Freitag 10.00 - 11.30 Uhr
Samstag und Sonntag 11.00 - 12.30 Uhr

 Zeitgenössisches Tänzertraining
Montag - Freitag 12.00 - 13.30 Uhr
Samstag und Sonntag 13.00 - 14.30 Uhr

Die Zeiten des Tänzertrainings gelten auch an Feiertagen!

Gastdozenten  Klassisches Tänzertraining

Ibrahim Önal

Ibrahim wurde in der Türkei geboren und begann seine klassiche Tanzausbildung schon mit zehn Jahren in seiner Heimatstadt Istanbul und absolvierte anschließend an der Ungarischen Tanzakademie Budapest. Seine Tänzerkarriere begann er beim Staatsballett Istanbul, wo er schon als 19 jähriger junger Tänzer Hauptrollen übernahm. Zum Beispiel die Rolle des Crassus im Ballett "Spartacus" vom renommierten Choreografen Youri Vamos. Sein nächstes Engagement führte ihn an das Stuttgarter Ballett und wurde von Reid Anderson zum Solisten avanciert und tanzte zahlreiche Hauptpartien, z.B. Onegin (John Cranko). Er arbeitete mit bedeutenden Choreografen wie John Neumeier, Hans van Manen, William Forsythe, Uwe Scholz, Jiri Killian und es wurden eigens für ihn Rollen geschaffen. Er trat in zahlreichen Tourneen und Gala Vorstellungen in USA, Asien und Europa auf. 2004 übernahm ihn Vladimir Malakhov an das Staatsballett Berlin, wo er mit weiteren Hauptpartien, wie Solor in "La Bajadere", Lescaut in "Manon" ( Mac Millan), Drosselmeier in "Nussknacker", Rothbart in "Schwanensee" (Patrice Bart), Orion in "Silvia" (F.Ashton) sowie "Afternoon of a Faun" und "Fancy Free" (Jerome Robbins) etc. auftrat.Maurice Bejart erarbeitete eigens die Rolle des Sigmunds im "Ring um den Ring". Er hat mit herausragenden Ballerinen unserer Zeit wie zum Beispiel Uliana Lopatkina und Polina Semionova getanzt. 2013 wurde er vom "Jerome Robbins Trust" ausgewählt , im Kinofilm von Brian de Palma "Passion", die Rolle des Tänzers vom Ballett "Afternoon of a Faun" (Jerome Robbins) zu übernehmen. 2016 absolvierte er als staatlich geprüfter Tanzpädagoge in Berlin.


Johanna Hwang 

Ihre tänzerische Ausbildung erhielt die in Südkorea geborene an der Heinz-Bosl-Stiftung, Ballett Akademie München. Beim Staatsballett Berlin tanzte sie als Demi-Solistin unter der Leitung von Vladimir Malakhov bis sie im Jahr 2009  vom Choreographen Mauro Bigonzetti ans Aterballetto in Italien als Solistin engagiert wurde und dort mehrere Jahre auch unter der Leitung von Cristina Bozzolini tanzte. Zu ihrem Repertoire gehören zahlreiche Ballette von Choreografen wie Marius Petipa, Vladimir Malakhov, Patrice Bart, George Balanchine, Maurice Béjart, John Cranko, William Forsythe, Angelin Preljocaj, Mauro Bigonzetti, Johan Inger, Jiri Kylian, u.v.a. Sie arbeitet als Gasttrainerin in mehreren Kompanien und als Assistentin der Tanzregisseurin Helena Waldmann. 


Viara Natcheva

Ehemalige Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin Ballettpädagogin (Tanz, Spitze, Ballett Repertoire) Zertifizierte Gyrotonic® - Trainerin

Die gebürtige Bulgarin begann 1983 ihre Ausbildung an der Staatlichen Choreografischen Schule Sofia in der Klasse von hervorragender akad. Kr.Koldamova. Dort bekam sie eine fundierte neunjährige Fachausbildung zum Klassischer Tanz nach Waganowa-Methode und absolvierte sie 1992 ihr Studium als staatlich anerkannte Diplom-Balletttänzerin und Diplom- Pädagogin.

2011 began Viara ihr Bachelor Studium Fachrichtung Ballett-Pädagogik an der Sofia National Akademy of Musik, 2016 belegte sie mit volle Auszeichnung das Diplom (Bachelor of Art).
Preise: 1996 Bronzemedaille beim renommierten Internationalen Ballettwettbewerb Varna Bulgarien. 1990 wurde sie Finalistin des internationalen Ballettwettbewerbs in Varna ausgezeichnet und wurde mit dem Sonderpreis der Jury Weiterbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen verliehen.

Engagements: 1991 Ballett Company des Aalto Theaters Essen, 1993 Corps-de-Ballet an der Deutsche Oper Berlin, 1997 Solistin beim Ballett der Staatsoper Unter den Linden, 2004 Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, 2010 Gast Solotänzerin am Pfalztheater Kaiserlautern, seit 2011 selbständige Balletttänzerin und Ballettpädagogin

Repertoire: Odette /Odile und Königin in Schwanensee, Giselle /Myrtha in Giselle, Nikija /Gamsatti in La Bajadère, Die Duchesse /Schneekönigin in Nussknacker, Fricka /Kriemhild in Ring um den Ring (Maurice Bejart), Nadeshda von Meck in Tschaikovsky, Die Rose in Schneekönigin (Ray Barra), Die Gute Fee in Aschenputtel, sowie Ohne Worte (Nacho Duato), Principal couple in Mozart-Klavierkonzert (Uwe Scholz), Black Angel in Serenade (G. Balanchine), Fancy Free in „The Concert”(J. Robbin) u.a. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus ihrer vielfältigen erfolgreichen 20-jährigen Bühnenlaufbahn und Zusammenarbeit mit Choreografen wie: Maurice Bejart, Glen Tetley, Patrice Bart, Uwe Scholz, John Neumeier, Nacho Duato, Richard Graigun, Ray Barra, Boris Eifman, Stefano Giannetti u.a.

Tätigkeiten als Diplom-Ballettpädagogin

Gast-Ddozentin an der Ballett Akademie Hans Vogl Berlin, Tanzstudio Motion’s Berlin, Gast-Trainingsmeisterin am Friedrichstadt-Palast Berlin, Ballet der Deutsche Oper, Festival & Wettbewerb "TanzOlymp" in Berlin, Leitet Ballettseminare im Rio de Janeiro, Sau Paulo, Sofia. Jurymitglied vom Internationale Ballettwettbewerbe: Varna2012, Tanzolymp Berlin 2016, Jurypräsidentin vom Internationalen Ballettwettbewerb & Festival „Applaus“ Nürnberg 2016 u.a.


Martina Morasso

Martina ist Theaterwissenschaftlerin (B.A.), Dipl. Tänzerin und Dipl. Choreografin (Palucca Schule Dresden) mit langjährigen Erfahrungen an verschieden Bühnen Deutschlands (u.a. Komische Oper Berlin, Staatstheater Oldenburg, Residenztheater München, Introdans Arnhem). 
Sie erhielt viele Preise (u.a. Das beste deutsche Tanzsolo 1999) und Stipendien (DAAD-Stipendium 2008).
2008-2012 arbeitete sie als choreographische Assistentin und Ballettmeisterin am Theater Görlitz (Leit. G. Peuthert).
Seit 2011 ist sie freischaffende Tänzerin und Choreographin für TanzNetzDresden und Mittelsächsisches Theater Freiberg.
Außerdem Ballett- und Qi Gong-Trainerin und Fitness Instructor (B-Lizenz). 


Swetlana Rosenberger 

Swetlana Rosenberger, geboren in Bischkek/Kirgisien, erhielt dort an der Staatlichen Ballettschule ihre klassische Ausbildung. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover mit Abschluss als Diplombühnentänzerin. Noch als Studentin wurde sie bereits an die Niedersächsische Staatsoper Hannover engagiert. Weiterhin folgten Engagements am Meininger Theater, Opernhaus Magdeburg, Anhaltisches Theater Dessau und am Opernhaus Halle, in denen sie auch als Solistin und Demi Solistin zu sehen war. Noch während ihrer Tätigkeit als Tänzerin hat Swetlana am Meininger Theater Training gegeben und war choreographische Assistentin für das Musical "Mambo Mambo". Seit 2012 trainiert Swetlana das Opernballett der Deutschen Oper Berlin. Außerdem hat sie als Gastdozentin die Tänzer beim Fernsehballett trainiert. 2013-2015 war Swetlana als Trainingsmeisterin am Friedrichstadtpalast engagiert. Zur Zeit ist sie als Dozentin für klassischen Tanz an der UDK Berlin beschäftigt.


Anthony Rizzi

Anthony Rizzi, ein italienischer Amerikaner aus Boston war von 1985 bis 2003 Solist und künstlerischer Ratgeber von William Forsythe am Ballett Frankfurt. 
Seit 1987 unterrichtet er klassisches Ballett und Improvisation, vorerst für das Boston Ballet, in weiterer Folge, u.a. für das Wuppertal Tanztheater, Münchner Ballett, La Scala Ballet, Pennsylvania Ballet, das Ballett Frankfurt.
Er schuf seit 1984 eigene Werke für das Royal Ballet, das Boston Ballet, das Frankfurt Ballett und das Scapino Ballet. Ebenso für seine eigene Kompanie: Tony Rizzi and the Bad Habits

The Joy Of Movement Ballet Class

In seiner Ballettklasse beschäftigen wir uns mit den Prinzipien der Raumbeschreibung und Bewegungserkennung. Prinzipien, die er in vielen Jahren der Improvisation für William Forsythe erlernte. Der Unterricht ist körperbezogen und vermittelt fachliche Tricks, um die Linien, die so oft für das Ballett gefordert werden, länger und klarer zu gestalten. Wir werden mit Geschwindigkeit arbeiten, eine Arbeitsweise, die er bei seinem Training nach Balanchine kennen lernte.
Wie der Titel schon sagt, sucht er nach Wegen, die Freude an Bewegung zu vermitteln, den gesamten Körper zu fordern und Ballett einfach als ein „Tanzen“  zu betrachten.


 

 





Gastdozenten  Zeitgenössisches Tänzertraining


Erol Alexandrov

Bio: Erol Alexandrov was born in Plewen Bulgaria and studied classical ballett at the state recognized Opera. For four years he worked there as a dancer before he joined the experimental theatre "Gabrowo" and after that the dance theatre "4xC" in Sofia. Since 1990 Alexandrov worked in Germany and Austria at theatre Altmark, Standal, dance theatre "Ikarus", Klagenfurt and in Magdeburg at "Freie Kammerspiele". 1998 to 1999 he went back to Theatrestudio "4xC" in Sofia. He worked as a dancer and choreographer on international stages in Caen, Madrid, Sevilla, Cairo, Vienna as well as in Mexico and of course in Berlin where he joined the state recognized "Ballettschool of Berlin". In 2011 he joined the Collective "die Elektroschuhe". He has also appeared in various dance related and experimental videos and movies. Erol Alexandrov lives and works as a dance teacher and artist in Berlin.

Class description: This class draws upon my studies in yoga, gymnastics and contemporary dance techniques, with an emphasis on the skeletal structure and the dynamics of breathing and movement. Deep and intensive daily practice for releasing restrictive tensions, lengthening and strengthening the muscles, and finding clear support through the bones. We will progress successively from floor exercises to standing. This class is designed  as a training class for the body, leading to an enhanced awareness and freedom of movement  that may be applied to a variety of styles. My intention is to offer ways to integrate the body, mind and breath so the dancer can become a clearer channel for creative and personal expression.


Diego de la Rosa

Bio: Diego de la Rosa started dancing bboying/breakdance in 2005 on the streets of Valladolid, Spain. He spent his first years traveling around Spain & Europe, attending events & championships such as Battle of the Year, Floor Wars or IBE. He then decided to move to Berlin in 2012 and founded “Frantics Dance Company” with the other members of the group where he is a dancer & choreographer. Since 2014, he started to collaborate in several projects between Spain and Germany while he was studying an intensive dance program at the school Tanzfabrik Berlin, where he got more involved into contemporary & classical dance.
After his training, he continued travelling around Europe attending workshops and regular classes of many worldwide known dancers. Mainly his inspirations are contemporary dance, breakdance, hip-hop experimental, yoga and martial arts.

Class description: Diego de la Rosa’s classes are very physical and dynamic. The idea is to start the class with improvisation exercises to warm up while bringing us the awareness into our own body. Followed by diagonals, we use our body with the goal of getting more possibilities in movement and mobility. Using the floor as a dance partner helps us to find and create more possibilities and space between each other. His sequences are mainly inspired by breakdance, hip-hop and contemporary, always adding his own style and using material that he works with his company "Frantics". Diego’s biggest interest in his class is to enable the body to get as many possibilities by breaking lines and going against the anatomical structure.


Ortrun Stanzel

Bio: Ortrun Stanzel arbeitet seit 2008 als multidisziplinäre, freischaffende Künstlerin in den Bereichen Tanz, Choreographie, Performance, Video/Film, Malerei und Installation.
Sie tanzte für die Tanzkompanie „High Frequency Wavelengths 2000“ (New York), in Berlin für die Komische Oper, die Staatsoper, die Zeitgenössische Oper, das Varieté Wintergarten Berlin, sowie dem Helmnot Theater in Lichtenstein.
Sie arbeitete in Einzelproduktionen mit Choreographen wie Nathan Trice (USA), Oliver Steele (USA), Yoshiko Waki (Deutschl.), Josef Tmim (Israel) und kollaborierte mit diversen Künstlern wie Enrico Pietracci (Ger.) Alexej Rodin (Russland), Hannah Reber (Deutschl.) Gert-Jan van den Ackerboom (Niederlande) und Nick Ashley (USA).
Zudem wirkte sie In diversen Film- und Fernsehproduktionen für das ZDF, Pro 7 und RTL2  als Tänzerin mit. Seit 2014 fusioniert sie Tanz und Malerei zu einem selbst entwickelten Ausdrucksmedium und kreiert neben choreographischen Arbeiten auch Tanztheaterstücke, Performances und multimediale Installationen, sowie sie zeitgenössischen Tanz und Komposition für Berufsausbildungsschulen unterrichtet.
Während Ihrer Schulzeit wurde Ortrun in Ballett und Rock´n Roll Acrobatics ausgebildet und wurde mit 16 Jahren Deutsche- Europa- und Weltmeisterin im Standartformationstanz mit dem 1.TC Ludwigsburg. Nach dem Studium der freien Malerei in Karlsruhe und Stuttgart, studierte sie modernen und zeitgenössischen Bühnentanz in Berlin und New York, absolvierte eine Zusatzausbildung zur integrativen Tanzpädagogin und bildete sich bei der Akademie für Sport und Gesundheit zur spezialisierten Personal Trainerin aus. Nach zahlreichen Jahren von professionellem Training bei verschiedensten Tänzern, dem Studium der Biokinematik (2012) und intensiver Praxis von QuiGong hat sie ihren Ansatz für zeitgenössischen Tanz und dessen Methode entwickelt, welcher sowohl intensive Körperlichkeit als auch bewusste Wahrnehmung schult. Website: www.ortrunstanzel.de

Beschreibung des Unterrichts: Mein Unterricht ist beeinflusst von den Laban/Bartenieff Fundamentals, der Flying low & passing through-Technik und dem Verständnis, das aus dem Studium der Biokinematik erwächst. Er folgt der Idee der 5 Entwicklungsstufen: Unser Körper als physikalisches System in der Schwerkraft bewegt sich durch alle Ebenen. Auf dem Boden im Liegen und Sitzen, auf alle Vier bis auf 1-2 Hände und/oder Füße und schließlich in die Luft, sowie in alle möglichen Kombinationen daraus. Mein Warm-up löst unnötige Spannung, mobilisiert das Skelett und aktiviert die benötigte Muskulatur um auf das folgende Training vorzubereiten. Dieses setzt hohe Physikalität, bewusste Wahrnehmung, extreme Release- und Off-Balance- Momente und das Bewegen durch Schwerkraft in den Fokus.
Meine Boden-Sequenzen etablieren einen bewussten Umgang besonders mit Händen und Armen, sowie dem Zentrum und der Wirbelsäule (Kopf-Steißbein-Verbindung) und bereiten die sequentielle Bewegung für Übungen im Stand bzw den hohen Ebenen vor, welche durch raumgreifende Kombinationen bis zu Sprüngen führen. Mein Cool-down setzt sich aus Übungen der aktiven Muskelverlängerung (biokinematische Arbeit) und mental Praktiken zusammen um den Körper und Geist zu entspannen. Ich möchte dazu einladen in meinem Unterricht eigene Grenzen mit viel Spaß zu berühren und den Genuss von „kontrollierter Nichtkontrolle“ zu erleben.